VERMÖGENSSCHADEN-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG WEBINAR-MITSCHNITT

Kreativschaffende können sich sehr schnell und oft auch bei nur geringfügigen oder nicht selbst verschuldeten Fehlleistungen mit enormen Schadenersatzsummen konfrontiert sehen. Das kann in manchen Fällen die Existenz eines Unternehmens in Frage stellen.

Stolz drauf – Einreichung

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INTERNATIONAL INSPIRATION – schauen statt reisen

Eine Kooperation zwischen Netzwerk Werbung und AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA beschert Oberösterreichs Kreativschaffenden und Kommunikationsbetrieben ab sofort wöchentlich werbliche Inspiration aus der ganzen Welt. Frisch serviert auf der Landingpage netzwerk-werbung.at.

Denkfrühstück – Bilder der Pandemie

Nachlese zum Denkfrühstück vom 17.Juni 2021
Als Kulturwissenschaftlerin betrachtet Univ. Prof.in Monika Pietrzak-Franger die Bedeutung der in den Medien verwendeten Bilder nicht nur nach ihrem vordergründigen und vorgeblichen Inhalt, sondern von einer auf globale Ungerechtigkeiten bestimmten gesellschaftspolitischen Ebene

For Your Inspiration! Talks

Hier kannst Du zum angegebenen Zeitpunkt am Live-Stream unserer “For Your Inspiration-Talks” teilnehmen und Talks, die schon stattgefunden haben, nachschauen.

Business Growth and Inspiration

Eine einmalige Gelegenheit zur kostenlosen hochkarätigen Weiterbildung für Jungunternehmer*innen aus der Kreativwirtschaft wird durch eine Kooperation von Netzwerk Werbung mit der Creative Region Linz & Upper Austria ermöglicht.
„For Your Business Growth & Inspiration“ ist der Titel der Kooperation, die sich an fünf Terminen über fünf Monate hinweg von Juni bis Oktober der Förderung und Weiterbildung junger Unternehmer*innen aus der Kreativwirtschaft widmet.

Schumacher: Wir sind Resilienz-weltmeister

Dass die Corona-Pandemie auch unsere Branche schwer getroffen hat, war von Anfang an klar. Jetzt konnten die Auswirkungen der Krise mit einer Konjunkturerhebung der KMU Austria auch empirisch belegt werden.

Die gute Nachricht: die Branche blickt zuversichtlich in die Zukunft und erwartet für 2021 Umsatzzuwächse. Ein Gutteil der Unternehmen hat sich den gegebenen Bedingungen rasch und gut angepasst. Die Schattenseiten: während einige Betriebe aus dem Spektrum der Werbung und Marktkommunikation keine oder nur geringe Rückgänge, manche sogar Umsatzzuwächse verbuchen konnten, konnte rund ein Drittel der Betriebe aufgrund gesetzlicher Regelungen ihr Geschäft nicht oder nur eingeschränkt ausüben.

Christoph Schumacher, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, die die Konjunkturerhebung in Auftrag gegeben hat, hat den Überblick über die Ergebnisse.

 

NWW: Wie ist der erste Eindruck?

Schumacher: Ich möchte von unserer Branche beinahe als vom „Resilienz-Weltmeister“ sprechen. Im Vergleich zu anderen Branchen haben unsere Betriebe trotz großer Herausforderungen hervorragend abgeschnitten. Nur zur Erinnerung: wir sind grundsätzlich Dienstleister der Wirtschaft. Und wenn die Wirtschaft stillsteht, dann wird es auch bei uns gespenstisch still. Aber rund die Hälfte unsere Betriebe hat in der Zeit der Pandemie neue Geschäftsfelder erschlossen und durch eine Verlagerung ihrer Kommunikation und ihrer Kommunikationsstrategien sehr viel wett gemacht und auch großen Teilen der Wirtschaft wirksame Angebote für eine Bewältigung der Krise machen können.

 

NWW: Kann man die Umsatzeinbußen beziffern?

Schumacher: Die Umsätze sind im Vergleich zum Jahr davor in der gesamten Fachgruppe um knapp 14% zurück gegangen. Das klingt jetzt nicht dramatisch. Wir müssen aber in Rechnung stellen, dass bei einigen Berufsgruppen der Rückgang gegen 100% gegangen ist. Wir reden da von der Eventwirtschaft oder etwa den Messearchitekten. Abgefangen wurden die Rückgänge zu einem Teil durch den Aufschub von Investitionen. Das wird man auch gesamtwirtschaftlich nach dem Ende der Beschränkungen spüren, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben und die Investitionsplanungen bewegen sich um die +10%. Nur etwa 14% der Betriebe haben ihre Liquidität durch Kredite abgesichert.

 

NWW: Welche Folgen haben sich auf die Arbeitsplatzsituation ergeben?

Schumacher: Erfreulich ist, dass nur 8% der Unternehmen aus unserer Fachgruppe Arbeitskräfte entlassen mussten. Aber unsere Branche ist vorwiegend durch kleine und kleinste Betriebsgrößen gekennzeichnet. Erfreulich ist die Tatsache, dass über die gesamte Fachgruppe hinweg für das laufenden Jahr wieder eine Aufstockung der Beschäftigtenzahl um 7% geplant ist. Das hängt natürlich auch mit der Erwartung zusammen, dass quer über alle Berufsgruppen in der Branche eine positive Umsatzentwicklung – speziell von der Seite der Unternehmenskunden – erwartet wird.

 

NWW: Wie sind die Hilfsprogramme angenommen worden?

Schumacher: Rund 3/4 unserer Mitgliedsbetriebe haben im Lauf der Pandemie einmal Härtefallfonds, Fixkostenzuschüsse oder den Lockdown-Umsatzersatz in Anspruch genommen. Knapp ein Viertel der Betriebe hat Kurzarbeit in Anspruch genommen und ein weiteres Viertel hat die Krise mit Stundungen bei der Sozialversicherung oder beim Finanzamt durchgetaucht. Wobei ich dazu sagen möchte, dass sich unsere Branche ja – wie wir schon besprochen haben – durch hohe Flexibilität und Kreativität auszeichnet. Ohne diese Hilfsmaßnahmen wäre die Situation heute allerdings deutlich dramatischer.

 

NWW: Wenn wir in die Zukunft schauen, wie schätzen Ihre Mitgliedsbetriebe die Lage ein?

Schumacher: Da klaffen die Einschätzungen – je nach Tätigkeitsbereich natürlich sehr weit auseinander: während ein Viertel schon wieder auf dem Vor-Corona-Umsatzniveau ist, veranschlagen knapp die Hälfte der Betriebe zwischen einem halben Jahr und mehr als einem Jahr, bis sie wieder ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht haben werden. Jeder 5. Betrieb kann es nach eigenen Angaben nicht einschätzen ob oder wann das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden kann.

 

NWW: Gesamt gesehen, welche Schlüsse ziehen Sie aus den Ergebnissen der Konjunkturerhebung?

Schumacher: Grundsätzlich bestätigt die Studie ja, was wir aus der alltäglichen Arbeit mit unseren Mitgliedsbetrieben schon seit dem Vorjahr wissen. Nur stellt es unsere Einschätzungen jetzt eben auf empirische Beine. Die Studie bestätigt, dass unsere Betriebe es geschafft haben, auf sich selber gut aufzupassen. Das ist sehr viel wert! Darüber hinaus haben sie mit ihrer Kompetenz anderen Betrieben geholfen, gut durch die Krise zu kommen. Anpassung an neue Gegebenheiten ist eben ein Schlüsselfaktor unserer Branche und daher sind wir vielen Bereichen der übrigen Wirtschaft weit voraus. Sowohl im Tun als auch im Optimismus und in der Zukunftsorientierung. Und gerade darum bin ich auch überzeugt, dass unsere Profis es sind, die der gesamten Wirtschaft dabei helfen werden den Karren wieder flott zu machen. Man braucht sich nur an sie wenden!

Leistung mit Mehrwert

Wir liefern nicht nur das, was auf der Rechnung steht, sondern Vieles darüber hinaus! Das ist der Kern der Aussage einer Studie von Studierenden am Institut für Handel, Absatz und Marketing an der JKU – Johannes Kepler Universität.

Mit der folgenden Forschungsfrage wurde bei dieser Studie in semistrukturierten Experteninterviews mit insgesamt 30 Verantwortlichen in Kommunikations- und Medienunternehmen der Wert von wissensbasierten Dienstleistungen aus dem Branchenverbund Kommunikation und Medien abgefragt.

„Welche zentralen Werte schaffen wissensbasierte Dienstleister für deren B2B-Kunden im Allgemeinen und speziell im Bereich des Branchenverbunds Kommunikation und Medien?“

Bemerkenswert bei den erhobenen Ergebnissen ist die Tatsache, dass die Werte „Fachwissen, Praxiswissen, Expertise, Know How“, „Qualität“, „Bindung, Verbundenheit, Vertrauen“ sowie „Kundenspezifischer Service“ und „Zeitersparnis“ übereinstimmend in allen untersuchten Branchen ein gemeinsames Wertedach bilden.

Für den Bereich Werbung und Marktkommunikation ergibt sich dabei ein besonderer Focus in folgendem Ranking:

  1. „Fachwissen, Praxiswissen, Expertise, Know How“
  2. „Zielgruppenorientierung“
  3. „Effizienz, Ressourcenoptimierung“
  4. „Kreativität, Ideen“
  5. „Externe Denkweise/ Blickwinkel“

 

Somit zeigt sich, dass die von unseren Fachbetrieben erbrachten Leistungen weit über die von ihnen nominell verrechneten Leistungen hinaus gehen und sie einen erheblichen zusätzlichen Mehrwert für die Kunden erbringen.

Das dürfen wir durchaus selbstbewusst für unsere Leistungen in Anspruch nehmen und auch entsprechend kommunizieren.

 

Einen entsprechender Artikel in der aktuellen Ausgabe der OÖ. Wirtschaft können Sie hier lesen

DENK WERK WERBUNG >ACHT VOR ACHT<

Donnerstag, 29.April 2021, 7Uhr52

Die Veranstaltung wird auf www.netzwerk-werbung.at/denkwerk gestreamt.

Anmeldung erforderlich!

SPECIAL GUEST: MONIKA PIETRZAK-FRANGER

(UNIVERSITÄT WIEN)

„Die Bilder einer Pandemie. Und was sie mit uns machen.”

 

Monika Pietrzak-Franger ist Kulturwissenschafterin am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Wien.

Als Mitglied der Arbeitsgruppe “Geschichte der Medizin / Medical Humanities” an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beschäftigt sie sich seit Jahren mit der Ikonografie, also der bildhaften Darstellung, von Krankheiten. Dabei geht es ihr vor allem darum, die Sprache dieser Ikonen zu dechiffrieren.

 

Foto: Konrad Pietrzak

 

Zum Thema:

Vieles, was wir über eine Krankheit zu wissen glauben, wird durch die Art ihrer Darstellung vermittelt. Dabei werden auch Meinungen, Gefühle und Vorurteile transportiert. Die Macht dieser Bilder wird uns bewusst, wenn wir uns vor Augen führen, welchen unterschiedlichen Zwecken die Bildsprache des Coronavirus dient. Visuelle Darstellungen, die im Zusammenhang mit Corona kursieren, sind selten objektiv oder neutral, sondern haben ganz bestimmte Funktionen. Oft verfolgen sie eine politische Absicht und versuchen, beim Betrachter Emotionen hervorzurufen beziehungsweise zu verstärken.

Es werden weltweit immer neue Bilder zur Illustration von Covid-19 produziert. Zusammenfassende Aussagen kann man deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht formulieren, aber man kann Tendenzen skizzieren, Beispiele sammeln und Kategorien herausfiltern, die eine Reihe brisanter ethischer und sozialer Fragen aufwerfen werden.

Monika Pietrzak-Franger wird in diesem Zusammenhang das Beispiel Grossbritannien anhand der Kooperation der Regierung mit Marketingfachleuten und Influencern zeigen.

 

Ablauf:
Begrüßung

Live aus dem Studio

Obmann Christoph Schumacher

 

Input

Prof.in Dr.in Monika Pietrzak-Franger

(Universität Wien)

 

Live Q&A

Via Chat

 

Moderation

Werner Pfeffer

 

Anschließend

Beginn eines inspirierten Arbeitstags

 

Egal WO Du bist,

gönn Deinem Denken eine morgendliche Erfrischung! Anmelden

Der Link zur Veranstaltung wird zugeschickt

 

 

Nachlese Denkwerk mit Gerfried Stocker

 

Eine höchst anschauliche Reaktion auf das DENK WERK WERBUNG 8 vor 8 Denkfrühstück von Johanna Wögerbauer fasst eigentlich ohne viele Worte zusammen, was bei dieser hochkarätigen, morgendlichen Inspirationsstunde mit Gerfried Stocker zur Sprache gekommen  ist.

Nämlich: die – dringend nötige – Entwicklung der Digitalisierung sollte nicht in den Händen der Konzerne liegen, sondern von uns mitbestimmt und mitgestaltet werden. Wir sollten uns dafür verantwortlich fühlen, wie sich in Zukunft das gemeinsame Lernen, Arbeiten und das soziale Leben im allgegenwärtigen digitalen Paralleluniversum gestaltet. Denn der digitale Raum, in dem sich derzeit die “Goldgräber” breit und wichtig machen, gehört uns allen. Und es liegt an uns und unserem Engagement, das auch durchzusetzen.

 

 

Eine Lanze gebrochen haben Gast Gerfried Stocker, Fachgruppenobmann Christoph Schumacher und Moderator Werner Pfeffer für eine möglichst frühe Hinführung zur “digital literacy”. Sie ist schon heute eine grundlegende Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben. Außerdem für allgemeingültige Regeln bei der Datenbewirtschaftung. Derzeit sei die Situation mit digitalem Feudalismus vergleichbar und wir, die Nutzer, die wir uns den wertvollsten Rohstoff im digitalen Raum, nämlich unsere persönlichen Datenprofile bereitwillig abzapfen lassen, spielen dabei die Rolle der “digitalen Leibeigenen”.

 

Ein angeregtes Gespräch, interessante Aspekte und viele gute Inspirationen. Aber sehen Sie selbst in unserer Aufzeichnung des Streams.