In der Schlussrunde – For Your Business Growth & Inspiration

Fünf zweitägige Workshops, fünf Lectures mit Spezialist*innen ihres Fachs werden es mit Ende Oktober gewesen sein, wenn die Kooperation zwischen Netzwerk Werbung und Creative Region Linz & Upper Austria zu Ende geht.
Zwölf Jungunternehmer*innen aus der Kreativ- und Kommunikationswirtschaft sind dabei in den Kernkompetenzen unternehmerischen Denkens und Handelns geschult worden.

Denkfrühstück – Community-Building in der Gig-Economy

Der Situation der vielen Ein-Personen-Unternehmer*innen in der Welt der Kreativen nähert sich Nora Dietrich mit einem vehementen Plädoyer für die Vernetzung und für die Schaffung von Communities in denen man sich mehr als nur oberflächlich und im Small-Talk austauschen kann und ehrliche Rückmeldung für seine Arbeit, seine Sorgen, sein Empfinden und seine Unsicherheiten finden kann.

VERMÖGENSSCHADEN-HAFTPFLICHTVERSICHERUNG WEBINAR-MITSCHNITT

Kreativschaffende können sich sehr schnell und oft auch bei nur geringfügigen oder nicht selbst verschuldeten Fehlleistungen mit enormen Schadenersatzsummen konfrontiert sehen. Das kann in manchen Fällen die Existenz eines Unternehmens in Frage stellen.

INTERNATIONAL INSPIRATION – schauen statt reisen

Eine Kooperation zwischen Netzwerk Werbung und AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA beschert Oberösterreichs Kreativschaffenden und Kommunikationsbetrieben ab sofort wöchentlich werbliche Inspiration aus der ganzen Welt. Frisch serviert auf der Landingpage netzwerk-werbung.at.

Denkfrühstück – Bilder der Pandemie

Nachlese zum Denkfrühstück vom 17.Juni 2021
Als Kulturwissenschaftlerin betrachtet Univ. Prof.in Monika Pietrzak-Franger die Bedeutung der in den Medien verwendeten Bilder nicht nur nach ihrem vordergründigen und vorgeblichen Inhalt, sondern von einer auf globale Ungerechtigkeiten bestimmten gesellschaftspolitischen Ebene

Schumacher: Wir sind Resilienz-weltmeister

Dass die Corona-Pandemie auch unsere Branche schwer getroffen hat, war von Anfang an klar. Jetzt konnten die Auswirkungen der Krise mit einer Konjunkturerhebung der KMU Austria auch empirisch belegt werden.

Die gute Nachricht: die Branche blickt zuversichtlich in die Zukunft und erwartet für 2021 Umsatzzuwächse. Ein Gutteil der Unternehmen hat sich den gegebenen Bedingungen rasch und gut angepasst. Die Schattenseiten: während einige Betriebe aus dem Spektrum der Werbung und Marktkommunikation keine oder nur geringe Rückgänge, manche sogar Umsatzzuwächse verbuchen konnten, konnte rund ein Drittel der Betriebe aufgrund gesetzlicher Regelungen ihr Geschäft nicht oder nur eingeschränkt ausüben.

Christoph Schumacher, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, die die Konjunkturerhebung in Auftrag gegeben hat, hat den Überblick über die Ergebnisse.

 

NWW: Wie ist der erste Eindruck?

Schumacher: Ich möchte von unserer Branche beinahe als vom „Resilienz-Weltmeister“ sprechen. Im Vergleich zu anderen Branchen haben unsere Betriebe trotz großer Herausforderungen hervorragend abgeschnitten. Nur zur Erinnerung: wir sind grundsätzlich Dienstleister der Wirtschaft. Und wenn die Wirtschaft stillsteht, dann wird es auch bei uns gespenstisch still. Aber rund die Hälfte unsere Betriebe hat in der Zeit der Pandemie neue Geschäftsfelder erschlossen und durch eine Verlagerung ihrer Kommunikation und ihrer Kommunikationsstrategien sehr viel wett gemacht und auch großen Teilen der Wirtschaft wirksame Angebote für eine Bewältigung der Krise machen können.

 

NWW: Kann man die Umsatzeinbußen beziffern?

Schumacher: Die Umsätze sind im Vergleich zum Jahr davor in der gesamten Fachgruppe um knapp 14% zurück gegangen. Das klingt jetzt nicht dramatisch. Wir müssen aber in Rechnung stellen, dass bei einigen Berufsgruppen der Rückgang gegen 100% gegangen ist. Wir reden da von der Eventwirtschaft oder etwa den Messearchitekten. Abgefangen wurden die Rückgänge zu einem Teil durch den Aufschub von Investitionen. Das wird man auch gesamtwirtschaftlich nach dem Ende der Beschränkungen spüren, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben und die Investitionsplanungen bewegen sich um die +10%. Nur etwa 14% der Betriebe haben ihre Liquidität durch Kredite abgesichert.

 

NWW: Welche Folgen haben sich auf die Arbeitsplatzsituation ergeben?

Schumacher: Erfreulich ist, dass nur 8% der Unternehmen aus unserer Fachgruppe Arbeitskräfte entlassen mussten. Aber unsere Branche ist vorwiegend durch kleine und kleinste Betriebsgrößen gekennzeichnet. Erfreulich ist die Tatsache, dass über die gesamte Fachgruppe hinweg für das laufenden Jahr wieder eine Aufstockung der Beschäftigtenzahl um 7% geplant ist. Das hängt natürlich auch mit der Erwartung zusammen, dass quer über alle Berufsgruppen in der Branche eine positive Umsatzentwicklung – speziell von der Seite der Unternehmenskunden – erwartet wird.

 

NWW: Wie sind die Hilfsprogramme angenommen worden?

Schumacher: Rund 3/4 unserer Mitgliedsbetriebe haben im Lauf der Pandemie einmal Härtefallfonds, Fixkostenzuschüsse oder den Lockdown-Umsatzersatz in Anspruch genommen. Knapp ein Viertel der Betriebe hat Kurzarbeit in Anspruch genommen und ein weiteres Viertel hat die Krise mit Stundungen bei der Sozialversicherung oder beim Finanzamt durchgetaucht. Wobei ich dazu sagen möchte, dass sich unsere Branche ja – wie wir schon besprochen haben – durch hohe Flexibilität und Kreativität auszeichnet. Ohne diese Hilfsmaßnahmen wäre die Situation heute allerdings deutlich dramatischer.

 

NWW: Wenn wir in die Zukunft schauen, wie schätzen Ihre Mitgliedsbetriebe die Lage ein?

Schumacher: Da klaffen die Einschätzungen – je nach Tätigkeitsbereich natürlich sehr weit auseinander: während ein Viertel schon wieder auf dem Vor-Corona-Umsatzniveau ist, veranschlagen knapp die Hälfte der Betriebe zwischen einem halben Jahr und mehr als einem Jahr, bis sie wieder ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht haben werden. Jeder 5. Betrieb kann es nach eigenen Angaben nicht einschätzen ob oder wann das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden kann.

 

NWW: Gesamt gesehen, welche Schlüsse ziehen Sie aus den Ergebnissen der Konjunkturerhebung?

Schumacher: Grundsätzlich bestätigt die Studie ja, was wir aus der alltäglichen Arbeit mit unseren Mitgliedsbetrieben schon seit dem Vorjahr wissen. Nur stellt es unsere Einschätzungen jetzt eben auf empirische Beine. Die Studie bestätigt, dass unsere Betriebe es geschafft haben, auf sich selber gut aufzupassen. Das ist sehr viel wert! Darüber hinaus haben sie mit ihrer Kompetenz anderen Betrieben geholfen, gut durch die Krise zu kommen. Anpassung an neue Gegebenheiten ist eben ein Schlüsselfaktor unserer Branche und daher sind wir vielen Bereichen der übrigen Wirtschaft weit voraus. Sowohl im Tun als auch im Optimismus und in der Zukunftsorientierung. Und gerade darum bin ich auch überzeugt, dass unsere Profis es sind, die der gesamten Wirtschaft dabei helfen werden den Karren wieder flott zu machen. Man braucht sich nur an sie wenden!

Leistung mit Mehrwert

Wir liefern nicht nur das, was auf der Rechnung steht, sondern Vieles darüber hinaus! Das ist der Kern der Aussage einer Studie von Studierenden am Institut für Handel, Absatz und Marketing an der JKU – Johannes Kepler Universität.

Mit der folgenden Forschungsfrage wurde bei dieser Studie in semistrukturierten Experteninterviews mit insgesamt 30 Verantwortlichen in Kommunikations- und Medienunternehmen der Wert von wissensbasierten Dienstleistungen aus dem Branchenverbund Kommunikation und Medien abgefragt.

„Welche zentralen Werte schaffen wissensbasierte Dienstleister für deren B2B-Kunden im Allgemeinen und speziell im Bereich des Branchenverbunds Kommunikation und Medien?“

Bemerkenswert bei den erhobenen Ergebnissen ist die Tatsache, dass die Werte „Fachwissen, Praxiswissen, Expertise, Know How“, „Qualität“, „Bindung, Verbundenheit, Vertrauen“ sowie „Kundenspezifischer Service“ und „Zeitersparnis“ übereinstimmend in allen untersuchten Branchen ein gemeinsames Wertedach bilden.

Für den Bereich Werbung und Marktkommunikation ergibt sich dabei ein besonderer Focus in folgendem Ranking:

  1. „Fachwissen, Praxiswissen, Expertise, Know How“
  2. „Zielgruppenorientierung“
  3. „Effizienz, Ressourcenoptimierung“
  4. „Kreativität, Ideen“
  5. „Externe Denkweise/ Blickwinkel“

 

Somit zeigt sich, dass die von unseren Fachbetrieben erbrachten Leistungen weit über die von ihnen nominell verrechneten Leistungen hinaus gehen und sie einen erheblichen zusätzlichen Mehrwert für die Kunden erbringen.

Das dürfen wir durchaus selbstbewusst für unsere Leistungen in Anspruch nehmen und auch entsprechend kommunizieren.

 

Einen entsprechender Artikel in der aktuellen Ausgabe der OÖ. Wirtschaft können Sie hier lesen

Wir fördern richtig dick!

die neuen oberösterreichischen Förderinitiativen für die Kommunikationswirtschaft.

 

„So umfassend und mit so viel Volumen wie in diesem Jahr ist die Kreativ- und Kommunikationswirtschaft in Oberösterreich noch nie gefördert worden. Massive Förderungen bei der Weiterbildung, kostenlose Coachings, 50%ige Förderung von Beratungshonoraren und jetzt noch Förderungen für Digitalisierungsprojekte mit bis zu 10.000,-€. Da brauchen wir uns nicht verstecken!“ Die Genugtuung, die angesichts des für die Mitgliedsbetriebe Erreichten aus Fachgruppenobmann Christoph Schumacher strahlt, ist das Ergebnis langer Verhandlungen mit Land und Bund, um Mittel aus den Neustart-Programmen auch in Richtung Kommunikationswirtschaft zu kanalisieren.

 

Grünes Licht vom Fachgruppenausschuss

Am Beginn stand schon im Vorjahr das Commitment des Fachgruppenausschusses, verstärkt Geld in die Hand zu nehmen, um die rund 3700 Kommunikationsunternehmen im Land – überwiegend Ein-Personen-Unternehmen sowie Kleinst- und Kleinbetriebe – sinnvoll und nachhaltig bei der Bewältigung Krise zu unterstützen. Der Focus lag dabei von Anfang an auf der Erkenntnis, dass in vielen Fällen nach der Krise oft kein „business as usual“ mehr möglich sein würde. Innovation, Veränderung, Anpassung würden gefragt sein, um beim Restart erfolgreich zu sein.

 

Schwerpunkt Weiterbildung und Change Management

Also legte die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation ein auf die Bedürfnisse der Branche und ganz speziell auf die Kommunikationswirtschaft abgestimmtes Seminarprogramm in der IC Unternehmer Akademie auf: die Kursbeiträge für Mitglieder werden 2021 bis zu 80% gefördert.

Völlig kostenlos aber ganz bestimmt nicht umsonst wurden schon Ende 2020 die Kleingruppen-Workshops aus der Serie „Wie damma weida?“ mit Werner Pfeffer angeboten. Eine zweite Staffel läuft derzeit mit großem Erfolg.

 

Beratung, Effizienzsteigerung und Digitalisierung

Zusätzlich zu Förderungen aus den Mitteln der Fachgruppe, weist man auf die neu aufgelegten Programme „ERFOLGPLUS“ und „Digital Starter 21“ hin. „ERFOLGPLUS“ ist jenes Programm, mit dem Beratungsleistung gefördert wird und zwar bis zu 50% des maximalen Honorars von € 1.500,-. Nutznießer dieser Förderschiene sind vor allem EPU aus der Werbe- und Kommunikationswirtschaft.

Mit dem Schwerpunkt auf Digitalisierungsprojekte und IT-Sicherheit punktet darüber hinaus das Förderprogramm Digital Starter 21 ab 15. März. Im Rahmen dieser von WKOÖ und Land Oberösterreich aufgelegten Förderschiene können in Kombination mit IT-Sicherheitsprojekten bis zu 10.000,- € an Fördermitteln lukriert werden.

 

Klassische Win-Win-Situation

Christoph Schumacher: „Die neuen Förderprogramme sind für unsere Mitgliedsbetriebe eine Gelegenheit, selber wichtige Digitalisierungsschritte gefördert nachzuholen. Aber auch eine Chance, den Auftraggebern unser Know-How punkto Digitalisierung mit einem Preisvorteil von bis zu 40% zur Verfügung stellen zu können, sofern die Projekte über das Förderprogramm abgewickelt werden. Eine klassische Win-Win-Situation, die wir da für unsere Mitglieder ausverhandelt haben!“

www.digitalstarter21.at

ERFOLGPLUS:  https://www.wko.at/service/ooe/umwelt-energie/beratung-neue-ideen-erfolg.html

 

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Das Netzwerk-Werbung ist das Web-Hub der oö. Kommunikations-Wirtschaft.