Unabhängig, zweistufig, notariell begleitet: Eine entkoppelte Fachjury entscheidet über die besten Einreichungen des CAESAR 2026. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation hat dabei zu keinem Zeitpunkt Einsicht in die Bewertung oder Einfluss auf die Entscheidungen. Ausgezeichnet werden 12 × Gold, 12 × Silber, 12 × Bronze sowie der Rookie of the Year.
DIE JURYMITGLIEDER 2026
Die Mitglieder der Jury werden hier nach und nach vorgestellt.

Thomas Börgel
CAESAR 2026 Co-Juryvorsitzender und Gründer und Geschäftsführer der brandhelfer®. Fotohinweis: Caro Höwel.

Jo Marie Farwick
CAESAR 2026 Co-Juryvorsitzende und Founder, Creative, Strategist von Überground. Fotohinweis: Überground.

Eveline Rabold
Gründerin und Geschäftsführerin der Werbeagentur RABOLD UND CO. Fotohinweis: Andi Bruckner.
Reanne Leuning
Director of Creative Industries bei Advantage Austria / WKO Außenwirtschaftsservice. Fotohinweis: Eugénie Sophie.

Martin Dechant
Geschäftsführer der ikp Vorarlberg. Fotohinweis: Nina Bröll.

Markus Henrich
Agentur-Geschäftsführer und Gründer der Kreativ- und Filmproduktionsnetzwerke Birds do it und Denigma Filmproduktion. Fotohinweis: Markus Henrich.

Jessica Spiller
Head of Marketing der Extrablatt Family. Fotohinweis: Greta Beutgen.

Leon Höwel
Senior Consultant bei The Retail Performance Company. Fotohinweis: privat.
Wer sind die weiteren Mitglieder?
Bleib gespannt! Die vollständige Jury geben wir nach und nach bekannt.
ZWISCHEN FÜR UND ALLE
DIE JURY IM INTERVIEW
Kommunikation entsteht zwischen Perspektiven, Disziplinen und Ansprüchen. ZWISCHEN FÜR UND ALLE beschreibt genau diesen Raum.
Wir haben die Mitglieder der Jury interviewt und gefragt, was Professionalität, der CAESAR und gute Kommunikation ausmachen.

JO MARIE FARWICK
Über Haltung, Richtung und starke Ideen.
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Weil sie zeigen, was richtig gute Kommunikation kann. Solche Wettbewerbe machen Qualität sichtbar, sie setzen Maßstäbe und geben guten Ideen eine Bühne. So ein Preis ist gut, denn er feiert Haltung, Präzision und vor allem Mut.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Ich suche den einen Gedanken. Die eine Idee, die trägt. Die eine Beobachtung, die stimmt. Mich interessieren Arbeiten mit klarer Antwort auf die Fragen unserer Zeit und überraschender Kraft. Größe beeindruckt mich wenig. Energie und Intelligenz schon.
Was bedeutet Professionalität für dich?
Professionalität heißt: wissen, was man tut. Und warum. Klar denken, sauber arbeiten, Verantwortung übernehmen. Für die Idee, das Team, den Kunden und das Ergebnis. Und immer wichtig: schärfen statt einfach alles glattbügeln.
Was ändert sich in der Branche? Was bleibt?
Gerade ändert sich alles und der Output wird endlos. Bilder, Texte, Filme, Varianten, Versionen – alles entsteht schneller, günstiger, verfügbarer. Genau deshalb wird die menschliche Direction entscheidend. Menschen müssen die Richtung weisen. Spüren, was richtig ist. Was stark ist. Was Sinn ergibt. KI kann Möglichkeiten vervielfachen. Erst Menschen machen daraus Bedeutung.
Worauf freust du dich besonders?
Auf Arbeiten, die mich wach machen. Auf Ideen, bei denen man neidisch wird. Auf Diskussionen, die um Qualität ringen. Und auf Projekte, bei denen man spürt: Da wollte jemand wirklich etwas.
Sonstiges Wesentliches?
Ich mag Arbeiten mit Haltung. Mit Meinung. Mit einem klaren Warum. Der CAESAR kann zeigen, wie viel Kraft in Kommunikation steckt, wenn Menschen gestalten.

THOMAS BÖRGEL
Über echte Wirkung statt bloßer Schönheit
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Weil sie genau die Aufmerksamkeit bieten, die jeder – aktuell mehr denn je – sucht. Wer da nicht auffällt, existiert für potenzielle Auftraggeber schlicht nicht. Awards sind ein Testat – für Kreativität, Leistungsfähigkeit, Relevanz und die eigene Problemlösungskompetenz. Sie sind eines der wenigen Formate, in denen die Branche zeigt, was sie wirklich kann: Sie machen den Wert der Arbeit sichtbar und schaffen dabei einen Maßstab. Wenn man sieht, woran sich andere messen lassen, weiß man auch, woran man selbst gemessen wird. Das hält wach.
Eine Branche, die ihren eigenen Wert nicht zeigen kann, wird ihn auf Dauer verlieren.
Hinzu kommt: Wettbewerbe sind die seltenen Momente, in denen die Branche über sich selbst nachdenkt – und nicht über die nächste Deadline. Sie zwingen dazu, die eigene Arbeit aus der Distanz zu betrachten, sie auf den Punkt zu bringen und in Worte zu fassen. Das ist die Reflexion, die im Alltag oft fehlt.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Einfacher wäre die Antwort darauf, was ich nicht suche: Beauty. Und Cases, die mir mit den schillernsten Marketing Buzz-Word-Phasen erklären, das sie alles können, alles erreicht und alles gewonnen haben. Das ist mir suspekt. Gute Arbeit hat Kanten.
Mir ist wichtig, dass der Wert der Kommunikationsarbeit sichtbar wird. Genau deshalb bin ich richtig glücklich über die neue Ausrichtung des Caesars: Wurde ein echtes Problem gelöst? Hat die Kommunikation gewirkt? Lässt sich das nachweisen?
Reizvoll wird es für mich dadurch, dass dabei immer zwei Ebenen mitlaufen: das Marktproblem des Auftraggebers und der Insight der Zielgruppe. Wenn sich beides in verändertem Verhalten der Zielgruppe zeigt, wäre das die schönste Form von Wirkung. Und eine Marke, die plötzlich im Gespräch ist, wäre für mich immer der beste Beleg – wie gesagt: wäre – wenn ich denn mitbewerten würde.
Was bedeutet Professionalität für dich?
Professionalität heißt für mich: das Handwerk so sicher zu beherrschen, dass es nicht mehr im Weg steht. Dass die Aufmerksamkeit auf das Problem fällt und nicht auf die Methode, mit der man es löst.
Dazu gehört Klartext. Wer Dinge nur kompliziert sagen kann, hat sie meistens nicht zu Ende gedacht. Professionalität zeigt sich in der Fähigkeit, das Wesentliche zu benennen, ohne sich hinter Jargon zu verstecken. Und sie braucht Verbindlichkeit: liefern, was versprochen wurde, und ehrlich sein, auch wenn es unbequem ist. Professionalität fängt im Kleinen an.
Was ändert sich in der Branche? Was bleibt?
Die Branche lebt schon immer von und mit der Veränderung. Was bleibt: gute Ideen wirken. Schlechte Ideen wirken nicht. Egal, welche Tools und Technologien dazwischen liegen.
Worauf freust du dich besonders?
Auf Einreichungen aus Bereichen, die bei klassischen Kreativpreisen lange übersehen, bzw. als Teil eines Ganzen gesehen wurden: Markenberatung, Marktforschung, Mediaplanung oder auch strategische PR. Da wird jeden Tag großartige Arbeit geleistet, die leider nie eine Bühne hatte. Ich hoffe, dass die Einreichungen genau dieses Bild zeigen werden.
Und ich freue mich auf Cases, bei denen man merkt, dass jemand nach- und zu Ende gedacht hat. Nicht poliert, nicht aufgeblasen und nicht aufgemotzt – sondern durchdacht. So, dass man beim Lesen Lust auf den nächsten Satz bekommt. Genauso auf Arbeiten, die mit kleinem Budget Großes bewegt haben – und auf Arbeiten, die mit großem Budget Großes bewegt haben. Und ganz besonders: auf einen intensiven, reibungsvollen Austausch in der Jury.
Sonstiges Wesentliches?
Reicht bitte ein! Ich wünsche mir so sehr, dass jeder die Einladung annimmt und den neuen Caesar allein darüber mit Leben füllt. Der Caesar hat bis hier genau den Mut gezeigt, den wir uns von unseren Auftraggebern immer wünschen. Jetzt liegt es an uns allen, sich darauf einzulassen.
Ganz wichtig dabei: es gibt kein zu kleines Projekt, kein zu nischiges, kein zu unauffälliges. Manchmal liegt das Spannendste genau da, wo man es nicht vermutet. Und oft sind es die leisen Projekte, die die größten Probleme lösen – und damit am meisten zu sagen haben.

EVELINE RABOLD
Über Wirkung, Zielgrupen und klare Markenführung
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Kommunikationspreise sind einerseits ein guter Gradmesser, um als kreativschaffende Person zu sehen, wo man selbst steht. Man bekommt einen guten Überblick über die Branche. Andererseits sind Preise natürlich auch für Kund:innen relevant. Sie vertiefen das Vertrauen in eine Zusammenarbeit und sie können auch neue Kund:innen generieren.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Für mich ist wichtig, dass ich genug Infos vom Einreicher, der Einreicherin bekomme, um mir ein Bild der Ausgangssituation zu machen. Wie tickt die Marke, wie die Zielgruppe und warum wurde die jeweilige Umsetzung gewählt. Was war das Ziel, was musste unbedingt erreicht werden?
Was bedeutet Professionalität für dich?
Professionelle Kommunikation muss wirksam sein! Schön, laut oder fancy allein reicht nicht. Professionalität zeigt sich dort, wo man die Marke und die passende Zielgruppe kennt und auch ernst nimmt. Kommunikation kann soviel bewirken, wenn sie strategisch durchdacht ist und das Bedürfnis der Zielgruppe im Auge hat – das ist für mich die Basis von professioneller Kommunikationsarbeit.
Wie wird sich die Branche in den nächsten 3 Jahren verändern?
Natürlich wird KI eine große Rolle spielen – sie ist dann längst kein Trend mehr sondern Alltag. Wer sie nicht beherrscht, wird an Boden verlieren. Gleichzeitig wird aber sicher echte, stimmige Positionierung von Marken und Unternehmen wichtiger denn je. Denn je mehr Content automatisiert wird, desto wertvoller ist eine unverwechselbare Marke mit Haltung. Die Nachfrage wird sich wahrscheinlich verschieben – bzw. tut sie das schon jetzt. Kund:innen wollen echte Beratung und echte Orientierung. Ich würde sagen, dass dieses Szenario für Agenturen mit großem strategischem Know-how und einem klaren Profil eigentlich eine Einladung ist und keine Bedrohung.

REANNE LEUNING
Über Klarheit, Glaubwüdigkeit und starke Ideen
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Weil sie gute Arbeit sichtbar machen und ihr eine Bühne geben. Aus meiner Außenwirtschaftsperspektive erlebe ich immer wieder, dass solche Awards auch international gut ankommen und im Ausland als starkes Qualitätssignal wirken.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Mich begeistert eine Einreichung vor allem dann, wenn sie mich sofort abholt – wenn eine klare Idee spürbar ist und man intuitiv versteht, worum es geht, während die Botschaft mit einer gewissen Leichtigkeit vermittelt wird. Wenn Story und Gestaltung stimmig zusammenspielen, hat mich eine Einreichung schon überzeugt.
Was bedeutet Professionalität für dich?
Für mich bedeutet Professionalität in der Kommunikation, glaubwürdig zu bleiben und Inhalte mit Klarheit und Substanz zu vermitteln. Entscheidend ist für mich die Qualität, in der Botschaft genauso wie in der Umsetzung.
Wie wird sich die Kommunikationsbranche in den nächsten 3 Jahren verändern?
Ich glaube, dass Künstliche Intelligenz die Kommunikationsbranche in den nächsten drei Jahren stark prägen wird. Gerade deshalb werden echte, authentische Inhalte noch wichtiger, um Menschen wirklich zu erreichen.

MARTIN DECHANT
Über Wirkung, Kreativität und Wettbewerbsvorteile
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Es messen sich die Besten der Besten. Die Siegerinnen und Sieger erhalten dadurch eine würdige und wichtige öffentliche Bühne. Somit ist der Caesar eine Schau für alle potenziellen Auftraggeber/innen. Auf einen Blick erhalte ich einen Überblick über das Können und die Kreativität.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Ich schaue die Arbeiten immer mit den zwei Fragen im Hinterkopf an: Erkenne ich, welches Kommunikationsproblem hier gelöst wurde? Und wie kreativ oder besonders wurde es umgesetzt?
Was bedeutet Professionalität für dich?
Wenn ich der/dem Auftraggeber/in einen Nutzen/Mehrwert durch meine Arbeit schaffe und somit durch Kommunikation einen Wettbewerbsvorteil schaffe.
Wie wird sich die Kommunikationsbranche in den nächsten 3 Jahren verändern?
Die Branche macht seit Jahren einen radikalen Wandel durch. Es kommen eine Unzahl an Instrumenten und Kanäle dazu. In 3 Jahren wird professionelle Kommunikationsberatung noch mehr Wert sein wie heute. Denn durch KI entsteht ein riesiger Kommunikationsbrei, aus dem man herausstechen muss. Ich freu mich auf die Zukunft!

MARKUS HENRICH
Über überraschende Ideen mit Relevanz
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Sie rücken die Menschen ins Rampenlicht, die sonst mit unglaublich viel Liebe und Herzblut im Hintergrund werkeln. Außerdem haben Agenturen die Möglichkeit sich ihrer Zielgruppe zu präsentieren und Konsumenten können die hohe Qualität der österreichischen Werbebranche erkennen.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Mir ist wichtig, dass das Briefing verstanden und erfüllt wurde und dass die Umsetzung für die Zielgruppe relevant ist. Weiters sehe ich mir an, ob die Ausarbeitung der Marke gerecht wird und ob die Idee überraschend, merk-würdig genug, innovativ und emotional berührend ist.
Was bedeutet Professionalität für dich?
Wir sind alle Künstler in einem engen Korsett, unsere Musen tragen Ketten. Professionalität bedeutet, innerhalb dieser Rahmenbedingungen die gestellten Aufgaben zu erfüllen und dabei ein möglichst hohes qualitatives Niveau zu erreichen.
Wie wird sich die Kommunikationsbranche in den nächsten 3 Jahren verändern?
Das hängt von der Zielsetzung ab. Wenn es um Conversions und Umsatzgenerierung geht, liegt die Gewichtung bei automatisierten und KI-generierten Kampagnen. Hier verdient man durch die Quote. Die KI kann derzeit und systembedingt jedoch nur durchschnittlich kreative Ergebnisse produzieren. Wenn es um das Hervorheben und Verstehen von Markenpersönlichkeiten geht, ist die menschliche Kreation gefragter. Denn hier wird es noch mittelfrisstig darum gehen mit starken Statements, glaubwürdigen Positionen und außergewöhnlichen Ideen aus der Masse hervorzustechen.

JESSICA SPILLER
Über Botschaften, die wirklich hängenbleiben
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Um die Aufmerksamkeit auf Menschen zu richten, die mehr als schöne Schleifen für
Produkte machen. Für kreative Köpfe, die nachhaltig bewegen wollen und sich Tag
für Tag schnelllebigen Trends auf ihre Art und Weise stellen.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Die klare Botschaft des Absenders, die ein „Stimmt“-Gefühl hinterlässt. Etwas, das hängenbleibt in Zeiten, in denen TikToks und Reels kurze Aufmerksamkeitspannen prägen. In einem Stil und Medium, das bewegt. Auch, wenn es vielleicht gar kein Bewegtbild ist.
Was bedeutet Professionalität für dich?
Stereotype aufbrechen und neudenken: denn manchmal ist es gerade das schwarze
Schaf, das Aufmerksamkeit schafft und aus der Menge hervorsticht.
Offen sein für Fortschritt, ohne Altbewährtes direkt über Bord zu werfen, sondern das
Beste aus beiden Welten zu schaffen. „Das Bessere ist der Feind des Guten“.
Wie wird sich die Kommunikationsbranche in den nächsten 3 Jahren verändern?
Mehr Interaktion, Entertainment und Offline-Momente im Real Life zwischen
künstlicher Intelligenz und Authentizität. Näher dran sein, weg von der perfekten
Inszenierung in dem glitzernden Partyoutfit, hin zu dem Gesicht, das am nächsten
Morgen mit einem Hangover aufsteht.

LEON HÖWEL
Über Zielgruppenverständnis und den Moment der Entscheidung
Warum sind Wettbewerbe wie der CAESAR wichtig?
Sie geben exzellenten Arbeiten eine Bühne und machen Ideen sichtbar. Gleichzeitig bringen sie die Branche zusammen, sowohl für den Austausch, als auch die Inspiration und die Möglichkeit, von anderen Projekten zu lernen.
Was ist dir beim Bewerten wichtig?
Mir ist wichtig zu sehen, ob die Arbeit jemanden bis zur Entscheidung gebracht hat. Denn oft ist der Moment der Begegnung entscheidend und nur ein kleiner Zweifel kann eine Handlung verhindern. Ich freue mich auf Einreichungen, die zeigen, welche Hürden zwischen Zielgruppe und Handlung lagen und wie sie kommunikativ überwunden wurden.
Was bedeutet Professionalität für dich?
Professionalität bedeutet für mich, die Zielgruppe wirklich zu verstehen und sich in sie hineinversetzen zu können. Wer den Moment der Entscheidung versteht, setzt Kommunikation gezielt ein – nicht nur um aufzufallen, sondern um etwas auszulösen.
Wie wird sich die Kommunikationsbranche in den nächsten 3 Jahren verändern?
Inhalte werden schneller, individueller und in größeren Mengen produziert. Die Herausforderung bleibt dieselbe: die Zielgruppe zu erreichen und die Kommunikation darauf auszurichten. Ob es genau so kommt? Ich bleibe neugierig!
DIE VORSITZENDEN
DER JURY
Mit Jo Marie Farwick (Überground) und Thomas Börgel (brandhelfer) übernehmen zwei profilierte Stimmen der Kommunikationsbranche den Vorsitz der CAESAR Jury 2026. Beide stehen für klare Haltung, hohe Qualitätsansprüche und ein feines Gespür für wirksame Kommunikation – und bringen genau jene Perspektive mit, die den CAESAR auszeichnet.
Credits Jo Marie Farwick: Überground Thomas Börgel: Caro Höwel


GRUSS VON
DER JURY
Hallo zusammen!
Mit der Neuausrichtung des Caesars wurden zwei Dinge deutlich gemacht: Er soll die gesamte Bandbreite der Branche sichtbar machen und den Beitrag zum unternehmerischen Erfolg der Auftraggeber auf den Punkt bringen. Damit wird der neue Caesar alles andere als ein weiterer Beauty-Contest.
Besonders freut uns, dass der Caesar sich nun auch für die hochspezialisierten Dienstleister öffnet, deren Ergebnisse weniger in plakativen Botschaften liegen als vielmehr im strategischen Feld. Markenberater, Marktforscher und Mediaplaner finden hier nun ebenso ihren Platz wie viele Bereiche der PR.
Es geht um die Lösung echter Probleme – und die kommunikativen Innovationen, die daraus für die Auftraggeber jeden Tag entstehen. Reicht eure Projekte ein!
Um die Projekte inhaltlich besser bewerten zu können, müssen sie für uns als Jury im besten Sinne greifbar werden. Und das ist – um ehrlich zu sein – gar nicht so einfach.
Deshalb möchten wir euch um Folgendes bitten: Schreibt Klartext. Direkt, gerade und präzise. Vermeidet lange Schachtelsätze und streicht sämtliche Marketingfloskeln sowie zu forsche Superlative aus euren Einreichtexten. Wir können es nur noch einmal betonen: Es geht darum, das Projekt zu verstehen – ihr müsst es uns nicht verkaufen.
Perfekt ist die Einreichung dann, wenn man schnell und eindeutig verstehen kann, worum es geht. Und um auch das deutlich zu sagen: Stichpunkte sind für uns völlig in Ordnung.
Vier Dinge sind uns dabei wichtig: eine erkennbare Strategie, die kreative Kraft, Exzellenz in der Umsetzung und ein nachvollziehbarer Wirkungsnachweis. Mehr nicht. Und gleichzeitig: nicht weniger.
Diese vier Aspekte werden wir in der Jury bewerten und jeweils zu 25 Prozent für das Ergebnis gewichten. Bevor wir nun zu den einzelnen inhaltlichen Punkten im Einreich-Prozess kommen, noch drei Empfehlungen, die uns am Herzen liegen.
Erste Empfehlung
Vorwärts schreiben – rückwärts lesen.
Beginnt mit Abschnitt 1 und lasst euch durch die Punkte leiten. Um zu prüfen, ob der Impact auch zum Problem passt, hilft es manchmal, die Einreichung noch einmal von hinten nach vorne zu lesen. Wenn der rote Faden hält, seid ihr fertig.
Zweite Empfehlung
Holt euch einen frischen Blick.
Zeigt eure Einreichung jemandem, der das Projekt nicht kennt. Wenn diese Person versteht, was ihr getan habt und warum, werden wir es in der Jury sicher auch tun.
Dritte Empfehlung
Bleibt eurer Sprache treu. In der Jury lesen wir sehr viele Einreichungen.
Jene, die in einer eigenen Tonalität geschrieben sind, bleiben im Gedächtnis. Sie müssen nicht klingen wie ein Marketing-Pitch. Erzählt es uns einfach so, wie ihr es einem Freund oder Kollegen erzählen würdet.
Wir freuen uns auf eure Projekte!
Für die Jury,
Jo Marie Farwick und Thomas Börgel