Workshop mit Vortragendem und Teilnehmenden in einem grünen Besprechungsraum.
Aus der Welt der Werbung, better2gether

Better2gether bei Matern Creativbüro - Kooperation ist die kultivierte Unbequemlichkeit

Was passiert, wenn unterschiedliche Arbeitsweisen, Kompetenzen und Sichtweisen aufeinandertreffen?

Im besten Fall entsteht daraus etwas, das keiner der Beteiligten alleine in dieser Form geschaffen hätte. Genau darum ging es beim jüngsten Better2gether im Matern Creativbüro im Schloss Kogl. Gemeinsam mit der Linzer Agentur für Unternehmensgeschichte Rubicom rückten die Gastgeber das Thema „Kooperation ist die kultivierte Unbequemlichkeit“ in den Mittelpunkt.

Von Warhol und Basquiat lernen

Dass Zusammenarbeit nicht bedeutet, immer einer Meinung zu sein, zeigten Günther Matern, Katja Jegorow-Matern (beide Matern Creativbüro), Verena Hahn-Oberthaler und Gerhard Obermüller (beide Rubicom) anhand eines prominenten Beispiels aus der Kunstwelt: Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat.

Die Zusammenarbeit der beiden Künstler machte anschaulich, was Kooperation und Kollaboration auszeichnen kann. Unterschiedliche Persönlichkeiten, Handschriften und Zugänge treffen aufeinander, reiben sich – und schaffen gerade dadurch Neues. Denn erfolgreiche Zusammenarbeit lebt nicht davon, Unterschiede möglichst klein zu machen. Vielmehr geht es darum, die jeweiligen Stärken zu verbinden und auch die eine oder andere „kultivierte Unbequemlichkeit“ auszuhalten.

© Matern Creativbüro

© Matern Creativbüro

Zwei Agenturen, zwei Perspektiven, gemeinsame Projekte

Wie das in der Praxis funktionieren kann, zeigten Matern und Rubicom anhand gemeinsamer Arbeiten.

Für die Industriellenvereinigung Österreich entwickelten die beiden Agenturen eine Ausstellung, bei der historische Inhalte, Unternehmensgeschichte und zeitgemäße Gestaltung zusammengeführt wurden. Ein weiteres Beispiel war das Jubiläumsmagazin anlässlich 100 Jahre Flughafen Salzburg.

Auch hier ergänzten sich die unterschiedlichen Kompetenzen der beiden Agenturen – von der Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte bis zur kreativen und grafischen Umsetzung. Die Projekte machten deutlich: Kooperation funktioniert nicht deshalb, weil alle Beteiligten dasselbe können oder gleich denken. Gerade unterschiedliche Kompetenzen und Sichtweisen können den entscheidenden Mehrwert schaffen.

Better2gether im besten Sinn

Nach den Einblicken in die gemeinsame Arbeit wurde bei einem Glas Prosecco und Buffet im besonderen Ambiente des Schloss Kogl weiterdiskutiert, nachgefragt, Kontakte geknüpft und über mögliche zukünftige Kooperationen gesprochen.

So wurde aus dem Vortragsthema gelebte Praxis: Menschen aus der Kreativbranche zusammenzubringen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und vielleicht genau jene Verbindung entstehen zu lassen, aus der das nächste gemeinsame Projekt wächst.

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