Zwischen Apfel und Schnitzel: Der CAESAR 2026 ohne Kategorien
Der CAESAR 2026 wurde erstmals ohne Kategorien juriert. Wie das funktioniert, hört man in der ersten Folge von SEVEN-O-THREE, dem Podcast des Netzwerk Werbung.
Host Harald Sturm, selbst Mitglied der Fachgruppe, moderiert die Premierenfolge gemeinsam mit Obmann Christoph Schumacher. Zu Gast sind die beiden Juryvorsitzenden: Jo Marie Farwick, Gründerin des Hamburger Kreativkollektivs Überground, und Thomas Börgel, Geschäftsführer der Markenberatung brandhelfer aus Emsdetten.
VON ZWÖLF KATEGORIEN AUF NULL
Über Jahrzehnte gab es beim CAESAR zwölf bis dreizehn Kategorien. In den letzten Jahren hat das nicht mehr funktioniert.

„Kommunikation stellt sich mittlerweile in hunderten unterschiedlichen Berufsbildern dar. Du kannst nicht mehr sagen, das eine ist ein Plakat, das andere ist Digital“
–
Christoph Schumacher
Obmann der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation
Unter der Leitung von Thomas Börgel wurde ein Expertenrat einberufen. Eingeladen waren über 100 Kolleg:innen aus der Branche, vom EPU bis zur großen Agentur. Das Ergebnis: keine Kategorien mehr. Im Mittelpunkt steht, welches Problem eine Arbeit löst. Schumacher nennt das einen radikalen Bruch. Oberösterreich hat ihn als erstes Bundesland vollzogen.
Die Basis aller Arbeit ist für Schumacher das Problem des Kunden: „Ein Kunde kommt zu dir und sagt: Ich habe ein Problem. Löse es mir.“
ÄPFEL, SCHNITZEL UND FAHRRÄDER
Als die Anfrage kam, bei der Premiere von NO CATEGORIES gemeinsam mit Thomas Börgel den Juryvorsitz zu übernehmen, hat Jo Marie Farwick sofort zugesagt. „Diese Sehnsucht nach keinen Kategorien hat jeder in sich, der schon einmal in einer Jury saß. Alle reden darüber, keiner macht es.“
Für die Jury hieß das: Alles wird mit allem verglichen. Börgel:
„Wir haben nicht Äpfel mit Birnen verglichen, sondern Äpfel mit Schnitzel. Und Fahrräder gleich dazu.“
Unter der Leitung von Thomas Börgel wurde ein Expertenrat einberufen. Eingeladen waren über 100 Kolleg:innen aus der Branche, vom EPU bis zur großen Agentur. Das Ergebnis: keine Kategorien mehr. Im Mittelpunkt steht, welches Problem eine Arbeit löst. Schumacher nennt das einen radikalen Bruch. Oberösterreich hat ihn als erstes Bundesland vollzogen.
Die Basis aller Arbeit ist für Schumacher das Problem des Kunden: „Ein Kunde kommt zu dir und sagt: Ich habe ein Problem. Löse es mir.“
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