Fokus auf Nachhaltigkeit mit den umweltfreundlichen Praktiken des Green Prints. In der heutigen Zeit streben Auftraggeber aller Branchen mehr und mehr nach innovativen umweltfreundlicheren Praktiken. Die Werbe- und Kommunikationsbranche ist somit gefordert, ihre Kunden aufzuklären und passende umweltfreundliche Produktionsverfahren samt den richtigen Labels und zertifizierten Partnern zu finden, um den ökologischen Fußabdruck zu kommunizieren.

Wie funktioniert nachhaltiger Druck, welche Druckereien haben sich in Oberösterreich auf umweltfreundliche Verfahren spezialisiert und welche Labels oder Zertifizierungen gibt es? Diese Fragen und viele weitere wichtige Aspekte rund um ökologische Druckverfahren standen im Mittelpunkt eines spannenden Vortrags in einer besonderen Location.

„WERBUNG >TRIFFT< DRUCK - GREEN PRINT IM FOKUS"

Harald Sexl, Experte für das österreichische Umweltzeichen, Auditor für PEFC und FSC sowie Initiator der Plattform CO2-Kompensiert.at beleuchtete im OÖN-Druckzentrum das allgegenwärtige Thema „Nachhaltige Druckerzeugnisse innerhalb der Kreativbranche“. Er fokussierte sich auf relevante Aspekte, Unterschiede bei Labels und Zertifizierungen, welche Agenturen, Werber, Druckereien und Auftraggeber betreffen. Zudem korrigierte er weitverbreitete Missverständnisse und weist auf etwaige Stolpersteine hin, wie zum Beispiel, dass bei Wiederholungsaufträgen oft auch immer wieder das gleiche Lable-Logo von Grafikern bei der Gestaltung verwendet wird. Auch das österreichische Umweltzeichen wurde ausführlich besprochen, inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit weiteren selbst geschaffenen Umweltlabels.

„Klimafreundliche Druckproduktionen, unabhängig vom Dienstleister, ist in der heutigen Zeit grundlegend und mit geringem Aufwand verbunden, welcher keine belastenden Auswirkungen auf den Geschäftsalltag hat. Ein Sonderangebot für Werbeagenturen in Oberösterreich bei der Teilnahme an einer Gruppenzertifizierung bis 31. Jänner 2024 kann gerne genutzt werden“, so Harald Sexl.

“Die Widmung zu nachhaltigen Druckverfahren ist ein wichtiger Baustein für unsere Branche und ihre Bemühungen in Sachen Umweltschutz. Sie ermöglicht Unternehmen nicht nur, ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt wahrzunehmen, sondern auch ihr Engagement für Nachhaltigkeit zu demonstrieren und eröffnet die Möglichkeit sich mit zeitgerechter Innovation abzuheben. Green Print ist nicht nur eine Investition in die Umwelt, sondern auch in ein positives Unternehmensimage und die Zukunft unseres Planeten und unser Business“, so Christoph Schumacher, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKOÖ.

„Ein spannender, branchenübergreifender Workshop, zur Sicherung der nachhaltigen Produktionen von Druckprodukten.“ so Daniel Fürstberger, Obmann der Fachgruppe Druck der WKOÖ.

„Es freut mich sehr, dass die Fachgruppe Druck und die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation sich das OÖN-Druckzentrum zum Thema Nachhaltigkeit und Druck bewusst ausgesucht haben. Wir beweisen mit unseren Druckprodukten, die zu 80-100 % aus recyceltem Papier hergestellt werden, sowie unseren Produktionsanlagen, die mit Strom aus einer großen Photovoltaikanlage am Dach der Druckerei beliefert werden, wie wichtig ökologische Nachhaltigkeit für uns ist. Neben der Produktion wird dem Thema natürlich inhaltlich viel in unseren Medien gewidmet. Die im Herbst gestartete Kampagne der Baumserie in den OÖ-Nachrichten, wo wir mit unseren Partnern zum Teil auch hier am Areal des Druckzentrums Bäume gepflanzt haben, soll nur ein Beispiel dafür sein“, so Gino Cuturi, Geschäftsführender Gesellschafter der Wimmer Medien GmbH & Co. KG.

NETZWERKEN INKLUSIVE FÜHRUNG DURCH DAS OÖN-DRUCKZENTRUM

Netzwerken im Anschluss und die Möglichkeit einer Führung inklusive spannender Einblicke in die laufende Produktion des OÖN-Druckzentrum rundete diesen informativen Abend ab. Für weiterführende Informationen und Hilfe, sprechen Sie gerne direkt mit der Fachgruppe Druck der WKOÖ, www.hauptsache-drucksache.at

Die vollständige Präsentation von Harald Sexl kann HIER heruntergeladen werden. Wer sich zusätzlich noch zum Themenschwerpunkt „Nachhaltigkeit“ informieren möchte oder auf der Suche nach Weiterbildungen zu dieser Thematik ist, findet weitere Details auf unserer Top-Themen-Seite „Nachhaltigkeit“.