Es war fein! Wirklich sehr fein! Ein inspirierendes Willkommen für die Neumitglieder der Fachgruppe, ein sehr interessanter Input zum Thema „Fact or Fake“ mit Silja Kempinger (factinsect) und eine ernsthafte Erhebung der Wünsche und Bedürfnisse unserer Mitglieder in zwei Worldcafé-Runden. Und nicht zu vergessen: ausgezeichnete – großteils vegane – Küche aus der Levante. Hier eine kleine Zusammenfassung der Veranstaltung.

Schauplatz Grand Garage in der Tabakfabrik Linz. Gehofft hatte man auf Schönwetter. Die Terrasse war gebucht. Beim teils strömenden Regen musste man die Erdgeschoß-Räumlichkeiten im Inneren nützen. Völlig ausreichend. Spärlich, aber nicht weniger herzlich war das Willkommen für die Neumitglieder der Fachgruppe und so mit von Netzwerk Werbung. Nach orientierenden Statements von Obmann Christoph Schumacher und Geschäftsführer Thomas Oberngruber haben die Neumitglieder gleich spontan die Initiative zur Vernetzung ergriffen: „Boah, das trifft sich ja genial! Gerade heute hat mich ein Kunde gefragt, ob ich nicht jemanden weiß, der T-Shirts bedrucken kann!“ (O-Ton einer Teilnehmerin nachdem sich ein junger Textildrucker vorgestellt hat. Und schon fliegen die Business-Cards hin und her und Telefonnummern werden eingespeichert.

„So geht Networking!“ Kommentar dazu von Obmann Christoph Schumacher.

Extra interessant und hochaktuell dann der Impuls von Silja Kempinger zum Thema „Fact or Fake“. Dazu Vorstellung ihres derzeit durch die Fachmedien gelobten revolutionären KI-basierten Fake-News-Entlarvungs-Apps factinsect. Interessant dabei auch ihre Bezugnahme auf den Dunning-Kruger Effekt, der besagt, dass diejenigen, die wenig wissen, glauben, sie wüssten alles ganz genau. Und das eben auch lautstark behaupten. Ein Faktum, mit dem unsere Gesellschaft derzeit im Übermaß konfrontiert ist.

Schlusspunkt vor dem kulinarisch-gesellschaftlichen Ausklang: in zwei Runden von jeweils vier Worldcafé-Gruppen wurden die Herausforderungen, Bedürfnisse und Wünsche der Mitglieder erhoben.

Fazit: das Netzwerk ist extrem heterogen aufgestellt. Hier finden sich Grafiker neben Eventmanagern, Messearchitekten neben 3D-Programmierern. Allen gemeinsam ist das Bestreben, gute Voraussetzungen für ihre Arbeit vorzufinden. Ein Wunsch war, neben der Querschnittsmaterie auch auf die höchst diversen Anforderungen und Themenspezialitäten der diversen Departments konkreter einzugehen. Und ein zweiter Punkt war, mehr persönlichen Begegnungsraum, und zwar zwanglos, aber mit fachspezifischem Anreiz zu schaffen. Die Netzwerk-Arena wurde jedenfalls als ein sehr attraktives Format gelobt.

Was noch gesondert erwähnt werden sollte: die exzellente Küche mit Spezialitäten aus dem Nahen und Mittleren Osten. G’schmackig, vital und hervorragend geeignet, eine Lanze für vegetarisches und veganes Essen zu brechen. Echt eine Sensation! Rajaa’s Food gibt’s in Linz sowohl als Delivery als auch als Event-Caterer.

Nächste Gelegenheit zu einer weiteren Netzwerk-Arena gibt es übrigens am 8. September.

Da sind – sofern möglich – die Nominierten zum CAESAR2022 eingeladen. Vielleicht seid ja gerade da auch Ihr dabei. Dazu müsst Ihr allerdings einreichen. Und das geht nur noch bis Freitag 15. Juli. Also höchste Eisenbahn!